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Seit 26 Jahren erinnern die "Grauen Panther" am Trümmerfrauen-Gedenktag (09. Juli) an die Frauen,
die Deutschland wieder aufbauten und die bis zum heutigen Tage in Armut leben müssen,
weil dieser Wiederaufbauarbeit auch unter der Merkel-Regierung nicht Rechnung getragen wird!

Um 11:00 Uhr trafen sich die Teilnehmer, um zu der Gedenkstätte im Volkspark Hasenheide zu ziehen.

Am Denkmal für die Trümmerfrauen im Volkspark angekommen wurde zu ihrem Gedenken ein Gesteck in die Arme der
Trümmerfrau abgelegt. Der zweite Vorsitzende des Senioren Schutzbundes Graue Panther Berlin e.V. wies in
seiner Ansprache eindringlich auf die Problematik der Trümmerfrauen hin und dankte ihnen im besonderen für ihr
Engagement, das sie für uns alle erbracht haben. Zum Abschluss gedachten alle in einer Schweigeminute
der Trümmerfrauen und der Opfer, die sie für uns alle geleistet haben. Die Versammlung löste sich gegen 13:00 Uhr auf.

Um 15:00 gingen ein paar Mitglieder des SSB Graue Panther Berlin e.V. noch einmal zum Denkmal in der Hasenheide
und mussten mit Entsetzen feststellen, dass das zuvor in den Armen der Trümmerfrau abgelegte Gesteck zerstört wurde.
Wir wissen die Beweggründe des oder der Vandalen nicht und möchten uns hier auch nicht in Vermutungen ergehen.

Eines steht für uns jedoch nach wie vor fest, die Äußerlichkeiten mag man zerstören, unser Gedenken und Dank an die Trümmerfrauen nicht.

Der Vorstand
SSB Graue Panther Berlin e.V.



Geben Sie den Betroffenen eine Stimme!

Nach dem zweiten Weltkrieg waren es die sogenannten „Trümmerfrauen“, die mit ihrer Hände Arbeit Deutschland aus Schutt und Asche wieder aufgebaut haben. Wir haben es nicht zuletzt ihnen zu verdanken, daß das soziale und wirtschaftliche Leben wieder in geregelte Bahnen kam.

Diese Leistung für den Wiederaufbau Deutschlands muß bei der Rentenzahlung berücksichtigt werden. Ein Händedruck des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan am 12. Juni 1987, anlässlich eines Treffens mit fünf Trümmerfrauen, kann nur eine symbolische Geste des Dankes sein.

Eine dieser Trümmerfrauen, die damals 66jährige Ruth-Silvia Niendorf, beendete kurz darauf durch Aufhängen an der Türklinke ihr Leben. Anlaß war eine Mieterhöhung von 76 DM und die Scham über ihre Altersarmut. Sie bezog eine Rente von ca. 700 DM.

Viele dieser Frauen leben heute in Armut. Die Grauen Panther kämpfen für eine angemessene Rente, damit die Menschen in Würde und Respekt ihren Lebensabend verbringen können. Wir fordern eine Mindestrente lt. Beamtenstatus von ca. 1.250,00 EURO.